„Ich bin eigentlich gekommen, um Gemeinschaft zu haben und das habe ich auch bekommen. Aber ich habe noch so viel mehr gelernt.“ Dann erzählt sie mit leuchtenden Augen beim Abschlussgottesdienst der Shine-WG weiter, wie sie überrascht war davon, dass Evangelisation bedeutet, Menschen zu lieben, weil Gott das auch tut. „Auf einmal ist es so leicht, anderen Leuten von Jesus zu erzählen, weil ich weiß, dass mein Job ist, sie zu lieben. Früher habe ich geglaubt, dass ich die Leute überzeugen muss. Aber jetzt weiß ich, dass ich nur dann erfolgreich war, wenn ich die Person mir gegenüber mehr liebe als davor.“
Sie ist nicht die Einzige, die von dieser Woche ermutigt nach Hause ging. Die 25 TeilnehmerInnen und auch Gäste, die zu den Abendprogrammen kamen, wurden von Gottes Liebe berührt. Ein Mann, der ursprünglich aus dem Iran kommt, war beim Gebetsabend und konnte es kaum fassen, dass Gott ihm begegnet ist. „Ich habe keine Worte dafür, aber irgendetwas ist in mir passiert. Unser Glaube ist ja grundsätzlich anders. Für mich ist Jesus nicht Gottes Sohn, aber irgendetwas ist da doch dran. Danke, dass ihr mich eingeladen habt, ich komme gerne wieder einmal.“​